Seit 1980 steht das „Crossbuster“-Zeichen, ein durchgestrichenes Kreuz, für den sozialkritischen Punkrock von Bad Religion. Und bis heute hat die Band nichts von ihrer Bissigkeit verloren – das beweist ihr neues Album „True North“, das am 18. Januar erscheint.
Vom Punkrocker zum Uni-Dozent und wieder zurück? Klingt nach einer unüblichen Laufbahn, ist im Falle von Bad Religion-Frontmann Greg Graffin aber nur logische Konsequenz. Schließlich waren es er und seine Band, die den Punkrock in den Achtzigern nachhaltig beeinflussten. Ihre Texte wurden zunehmend politischer, sozialkritischer und waren beeinflusst von progressiven Philosophen und Wissenschaftlern wie Noam Chomsky und Richard Dawkins. Bis heute gilt das 1988er-Album „Suffer“ als Meilenstein und die Band selbst als Speerspitze des Genres.
Nach Nebenprojekten und mehreren Lehraufträgen des Sängers, unter anderem an der Cornell Universität, erscheint am 18. Januar nun das insgesamt 16. Album der Kalifornier. Auf „True North“ zeigen sich Bad Religion auch nach 30 Jahren Bandgeschichte nicht weniger unbequem und bissig, adressieren mit erhobenem Zeigefinger Missstände der heutigen Zeit. Dafür konzentrieren sich auf zwei ihrer grundlegenden Prämissen: „Melody and message“, erklärt Lead-Gitarrist Brett Gurewitz.
Im Juni können sich deutsche Fans auch live von „True North“ überzeugen, wenn Bad Religion für drei Dates in die Bundesrepublik kommen:
05.06.2013: Hamburg, Docks
11.06.2013: Dortmund, FZW
12.06.2013: Berlin, Huxley’s Neue Welt