21. November 2012 – News

Lukas Graham Ghetto-Pop aus Kopenhagen

Die „Ghetto-Pop“-Sensation 2012 kommt aus Dänemark. Aber was ist Ghetto-Pop überhaupt? Den Titel hat die Band Lukas Graham für ihren von Rap und Pop geprägten Soul kurzerhand selbst kreiert und sich damit zum Vorreiter ihres eigenen Genres gemacht.

Wenn eine Band so heißt wie ihr Frontmann, klingt das zunächst nach Egomanie. Auf den ersten Blick scheint da auch Lukas Graham keine Ausnahme zu sein. Der Sänger ist zweifelsfrei der Mittelpunkt seiner gleichnamigen Band. Der 23-jährige, aufgewachsen in Kopenhagens bekannter Hippie-Enklave Christiana, schreibt die souligen Songs und singt sie mit seiner klaren, zum Sopran ausgebildeten Stimme. Das Zusammenspiel, sei es im Studio oder live, machen jedoch deutlich: Hier spielt niemand die erste Geige, jeder trägt seinen Teil zu „Lukas Graham“, dem Debütalbum, bei. Lukas Graham, das sind „Luke the Duke“, Bassist Magnus „Magnúm”, Drummer Mark „LoveStick” und Keyboarder Kasper „The Captain”.

In ihrer Heimat Dänemark heimsten sie im letzten Jahr neben mehreren Top-Platzierungen in den Charts auch einen Danish Music Award in der Kategorie Best Newcomer ein. Nachdem die Single „Drunk In The Morning“ Anfang November auch Deutschland erreichte, erscheint am Freitag das selbstbetitelte Debütalbum der Dänen. Der Einfluss von Soul-Ikonen wie Otis Redding oder Sam Cooke lässt sich nicht leugnen. Lukas Graham setzen ihn jedoch auf eine moderne, zeitgemäße Art und Weise um. Deswegen auch der eigens kreierte Name „Ghetto-Pop“. „Weil er nicht so richtig poppig ist, eher Pop gemischt mit allen möglichen Black-Music-Richtungen" erklären sie.






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