06. November 2012 – News

Moses Pelham Arbeitet am Karma

Mit „Geteiltes Leid 3“ ist die Album-Trilogie des Frankfurters Moses Pelham nach langen 14 Jahren endlich vollendet. Darauf zeigt er sich wie auch aktuell als Juror bei X-Faktor versöhnlicher denn je.

Wer in den letzten Wochen in die neue Staffel der Casting-Sendung X-Faktor schaltete, lernte eine bis dato kaum bekannte Seite von Moses Pelham kennen. Der Rapper und Produzent fiel seit seinem Durchbruch mit dem Rödelheim Hartreim Projekt in den Medien nicht nur einmal durch uncharmante Gesten auf. Doch vorbei sind die Zeiten, in denen er Kopfnüsse an Stefan Raab verteilte oder seinem früheren Protegé Xavier Naidoo nur noch vor Gericht gegenüber trat. Bei diesem Sinneswandel soll der Satz „Hass kann Hass nicht vertreiben; nur Liebe kann“ des Bürgerrechtlers Martin Luther King einen erheblichen Einfluss gehabt haben.

Nachdem er die letzten Jahre in erster Linie als Produzent von Glashaus, Sabrina Setlur oder Sebastian Hämer arbeitete, wagte er sich nun an die Fortsetzung seiner vorherigen Alben „Geteiltes Leid“ und „Geteiltes Leid 2“. Das aktuelle Album legt Zeugnis eines reiferen und besonneneren Moses Pelham ab. Auch mit Xavier, Juror bei The Voice of Germany, konkurriert der 41-jährige nur noch in punkto Casting-Shows. So ist der Sohn Mannheims neben „Schwester S.“ auch auf Moses’ Single „Für die Ewigkeit“ zu hören. Wer an Karma glaubt, könnte mit Moses Pelham ein neues Vorzeigebeispiel gefunden haben. Und auch Moses selbst bekennt: „Damals war ich nicht so glücklich wie jetzt.“

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