Bush - The Sea Of Memories
18. November 2011 – Review

Bush The Sea Of Memories

Wie ein Bus(c)h-Feuer verbreitete sich im Juni 2010 die Nachricht der Wiedervereinigung der britischen Alternative-Band Bush. Fünf Jahre davor war gemeinschaftlich das Ende besiegelt worden. Abgesehen von Gavin Rossdales Soloprojekten und diversen Celebrity-Meldungen seinerseits, verhielten sich die früheren Bush-Mitglieder musikalisch äußerst zurückhaltend.

Vergangenes Jahr dann hat Rossdale die Segel für eine Reunion gehisst und ging sogleich mit halb neuer, halb alter Besetzung ins Studio und auf Tour. Die Erwartungen an das Comeback-Album „The Sea Of Memories“ waren dementsprechend hoch, waren doch ganze zehn lange Jahre seit ihrem letzten, gefloppten Studioalbum „Golden State“ vergangen.

Die Pause hat erfreulicherweise so einiges bei Bush bewirkt: Einerseits haben Gavin Rossdale und Drummer Robin Goodridge mit Gitarrist Chris Traynor und Bassist Corey Britz zwei neue Mitspieler gefunden - die Vorgänger wollten partout nicht mehr mitmachen - und nun zusammen eine Platte geschaffen, die einerseits in Bushs Vergangenheit und andererseits in Bushs Zukunft spielt: „The Sea Of Memories“ ist nämlich ihre erste Indie-Platte seit den frühen 90er Jahren und quasi ihre Rückkehr zum straighten Rock. Mehr erfahrt ihr übrigens in unserem Interview mit Gavin Rossdale.

Dass sich Bush auf dem richtigen Weg befinden, haben ihnen eben die ausverkauften Konzerte ihrer Europa-Tour gezeigt. Die Fans haben auf die Vier gewartet und die wiederum haben den Fans neues, gutes Material hingestellt.

Anspieltipps: „All Night Doctors“, „Be Still My Love“, „The Afterlife“

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