„Flätrate“, so der Name des neuen Albums klingt beim ersten Hören sehr kommerziell und vorhersehbar - hier wird nicht viel riskiert, eher eine Marke brav beschützt und achtsam weiterentwickelt. Es ist aber nicht alles Pop. Doch der Soul, der Spirit, der Culcha Candela vor ein paar Jahren von den viel zu kleinen Straßenfest-Bühnen am Berliner Oranienplatz in den zumindest deutschen Pop-Olymp bugsierte, ist durchaus noch da und schimmert hier und da immer wieder durch („Rise And Shine"). Doch er hat es schwer sich gegen die monströs produzierten Pop-Bombast-Flächen durchzusetzen, die das Album durchziehen („Wildes Ding, „Nichts zu verlieren").
Hier geht die Post ab, Culcha Candela - das ist und soll Entertainment sein. Und so steht uns wohl ein Hitalbum par excellence ins Haus, denn die bestehende Erfolgsformel wurde musikalisch auch noch um neue Facetten erweitert (z.B. „Mami"). So bieten „Johnny Strange",„Itchyban", „Larsito", „Mr. Reedoo" und „Don Cali" ihren im deutschen Pop-Universum bewährten Mix aus Party und engagierter Texten. Und der Autopilot führt geradewegs in die Charts. Einen ersten Eindruck vermag das erste Musikvideo aus dem neuen Album zu vermitteln: