Daughtry - Break The Spell
Daughtry - Break The Spell ist mein persönlicher 1. Platz
23. November 2011 – Review

Daughtry Break The Spell

Bei unseren Reviews schlagen wir euch am Ende des Textes immer drei Anspieltipps vor. Bei manchen Platten ist es jedoch echt schwierig, überhaupt einen Tipp abgeben zu können. Entweder weil das Album so schlecht ist (und man außer abdrehen nichts empfehlen kann) oder eben weil es genau das Gegenteil ist. So wie beim neuen Daughtry-Album. Auf „Break The Spell“ sind zwölf sehr eingängige Spitzen-Titel drauf, die Deluxe Edition lockt mit weiteren vier Bonus-Nummern.

Daughtry sind vielleicht noch so manchem als Support-Act der „Dark Side“-Tour von Nickelback im vergangenen Jahr bekannt. Mittlerweile füllt die Band rund um Namensgeber und Frontmann Chris Daughtry die Hallen schon alleine. Denn in ihrer Heimat, den USA, ist die Band seit ihrer Gründung 2006 und zwei Nummer-eins-Alben ohnehin regelmäßig in den vorderen Rängen der Charts vertreten und war unter anderem bereits viermal für einen Grammy nominiert.

Mit ihrem dritten Album wollten Chris Daughtry und seine Kumpels jedoch eine völlig neue Richtung ausprobieren. „Als die Songwriting-Sessions begannen, sagten wir uns: ‚Lasst uns nicht versuchen, wie irgendwas oder irgendwer zu klingen‘. Lasst uns einfach schreiben und sehen, was passiert“, erinnert sich Sänger und Songwriter Chris. Und: „Ich habe sehr viele alte Aerosmith- und Def Leppard-Platten gehört und ich wollte ein Rockalbum machen, das sehr optimistisch ist“.

Auf „Break The Spell“ haben daher sowohl roughe Rocknummern wie die erste Singleauskoppelung „Crawling Back To You“ oder die Songs „Outta My Head“ und „Renegade“, aber auch bewegende Balladen wie „Gone Too Soon“ Platz gefunden.
Alles in allem ist Chris Daughtry überzeugt, dass ihm nun das optimistischste und hoffnungsvollste Album gelungen ist, das die Band jemals aufgenommen hat. „Es ist nicht so finster“, erklärt er, „ich singe nicht über schlechte Zeiten. Und da die meisten der Songs uptempo sind, macht es auch großen Spaß, sie live zu spielen. Keiner gründet eine Rockband, um für den Rest der Karriere in Clubs aufzutreten. Ich will in Arenen spielen. Und dieses Album ist ein Schritt in die richtige Richtung.”

Dem stimme ich zu. Auch wir wollen euch live sehen! Bald! Bis dahin klammern wir uns an den Funken namens "Break The Spell" und hoffen auf ein loderndes Live-Feuerwerk in naher Zukunft.

Anspieltipps: „Crawling Back To You“, „Renegade“, „Losing My Mind“

0 Kommentare
  • Sign in with Twitter
Sign in with Facebook